Die Zukunft der Wasserversorgung in Bayern und im Landkreis Passau sichern

Die Wasserversorgung des Freistaates wird für Bayern eine echte Herausforderung. Die Versorgung wird zum existenziellen Problem. Eine Expertenkommission soll sich daher dem Thema annehmen. 

Auch im Umweltausschuss des Kreistages Passau war die Problematik Grundwasserversorgung im Landkreis Thema. Mitglieder beklagten ein Informationsdefizit und forderten in einer Umweltausschusssitzung den Wasserberater des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Passau einzuladen, damit dieser berichten könne. Dies wurde abgelehnt, weil der Ausschuss schlicht nicht zuständig sei. Es sei auch nicht die Aufgabe eines Ausschusses, das Informationsbedürfnis von Kreistagsmitgliedern zu Themenbereichen zu stillen, für die keine Entscheidungskompetenz von Landkreisgremien bestehe. (Quelle: PNP vom 29.09.2020)

Ich habe daher eine schriftliche Anfrage zum Thema „Sicherung der Wasserversorgung in Bayern und Grundwasserschutz im Landkreis Passau“ gestellt. Es ist wichtig, dass auch die gewählten Vertreter im Landkreis Passau über die aktuellen Themen und Probleme aus erster Hand informiert werden. Ich werde daher die Antwort der Staatsregierung zur Sicherung der Wasserversorgung in Bayern und im Kreis Passau den Kollegen zur Verfügung stellen. 

Die Antwort der Staatsregierung ist auch auf meiner Homepage: www.ralfstadler.de abrufbar. Ich hoffe, ich kann damit das Informationsdefizit der Kreisräte im Umweltausschuss etwas ausgleichen.

Wirtschafts- und Tourismusausschuss mangels Themen abgesagt

Die Sitzung des Kreisausschusses für Wirtschaft, Kultur und Tourismus am 22.09.2020 wurde laut Auskunft des Landrats aufgrund fehlender Tagesordnungspunkte abgesagt. 

Ralf Stadler: „Ich habe kein Verständnis dafür, dass man in der größten Krise besonders auch für die Wirtschaft und der Gastronomie keine Themen oder Handlungsbedarf sieht, um hier auf die Probleme der Betroffenen einzugehen und Lösungen zu erarbeiten. Dafür sind wir schließlich gewählt. Ich werde mich weiterhin für die Belange der Bürger einsetzen.“  

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Urlaub dahoam! „Tourismus hochfahren!“(Offener Brief an Landrat Meyer und Oberbürgermeister Dupper)

Konzepte zur Öffnung von Freibädern und Vermeidung von Badeverboten Hochfahren des regionalen „Ausflugs-Tourismus“  Urlaub dahoam! „Tourismus hochfahren!“(Offener Brief an Landrat Meyerund Oberbürgermeister Dupper)

Sehr geehrter Herr Landrat Franz Meyer, sehr geehrter Herr Kneidinger, (extra Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dupper),

die Sommer- und die Badesaison stehen vor der Tür. Unsere Ausflugsziele und Naherholungsgebiete erfreuen sich großer Beliebtheit auch bei unseren Bürgern in der Region. Gerade die „Corona-Krise“ zeigt wie gerne die Bürger die Naherholungszentren Wälder, Parks und Seen zum Wandern oder zum Sporteln nutzen. 

Die bevorstehende Badesaison wird noch mehr Erholungssuchende und Badegäste an die beliebten Badeseen und Freibäder in der Region locken. Vor allem weil Urlaub und Reisen ins Ausland dieses Jahr wohl noch nicht möglich sein werden ist „Urlaub dahoam“ angesagt. Dafür müssen wir gerüstet sein und unverzüglich aktiv werden. Falls wir die Situation nicht regeln, wird es unnötige Verbote geben, was wir alle nicht wollen. Es geht um die bevorstehende Öffnung von Freibädern, Badeseen und Naturbädern im Landkreis Passau. Wir müssen weg von den „Ausgangssperren“ hin zur „Infektionsminimierung“.Ich setze mich als Landtagsabgeordneter und Kreisrat für die baldige Öffnung unserer Freibäder wie z.B. in Passau das PEB, Freibad Gramming in Tiefenbach, oder den Badeseen in Eging am See und den Dreiburgensee in Tittling oder den kreiseigenen Rannasee in Wegscheid ein, sowie aller weiteren öffentlichen Bademöglichkeiten im Landkreis Passau ein. 

Wir sollten unsere Naherholungsgebiete und die Bademöglichkeiten auch rechtzeitig zur Badesaison auf Vordermann bringen und geeignete Maßnahmen, sowie Konzepte entwickeln, damit auch in Zeiten von Corona öffentliches Baden und die Nutzung von Ausflugszielen weiterhin möglich ist. Mit geeigneten Maßnahmen können die erforderliche Sicherheit und Hygiene gewährleistet werden. Hierzu sollten bereits geeignete Konzepte erarbeitet werden. 

Ich darf Sie daher bitten, sich zeitnah mit den zuständigen Behörden, den kommunalen Gebietsverbänden (z.B. Passauer Oberland usw.), sowie den Tourismusverbänden in der Region abzustimmen und mich über die weitere Vorgehensweise zu informieren. Mit einem konkreten Konzept könnte dann gemeinsam an die Staatsregierung herangetreten werden.

Bitte um Übersendung einer Eingangsbestätigung!

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Stadler, MdL

Vorschläge für Maßnahmen

Die Passauer Neue Presse hat unser Anliegen bereits aufgegriffen. https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/Weltweite-Reisewarnung-verlaengert-Profitiert-bayerischer-Tourismus-3671696.html

Meine Pressemitteilung wurde nur gekürzt abgedruckt.

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