Ralf Stadler, MdL, kritisiert Unausgewogenheit bei Demonstrationsrecht

An den am Wochenende stattgefundenen Demonstrationen, die die polizeilichen Praktiken in den USA gegenüber afro-amerikanischen Bürgern thematisierten, kam es zu zahlreichen und massiven Rechtsbrüchen. So wurde die Zahl der angemeldeten Demonstranten teilweise um das 125-fache überschritten, ohne dass die Demonstrationen aufgelöst wurden oder sonstige Maßnahmen von Seiten der zuständigen Sicherheitskräfte unternommen wurden. Darüber hinaus kam es zu schweren Ausschreitungen von gewalttätigen Demonstranten, die laut Polizeigewerkschaft dem linksradikalen Milieu zugeordnet werden, bei denen zahlreiche Polizisten verletzt wurden.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Ralf Stadler sagt hierzu:

„Es ist nicht zu akzeptieren, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Bei den vielen Demonstrationen für die Grundrechte wurden strengste Auflagen, auch mit Einsatz der Polizei, umgesetzt. Auch durften regulär angemeldete Veranstaltungen, trotz ausreichenden Flächen, nur in einem kleineren Rahmen abgehalten werden. Beim Verstoß von Abstandsregeln wurden die Teilnehmer von der Polizei abgeführt.“

Der Bayerische Innenminister Herrmann verhinderte trotz der eigenen Corona-Vorschriften eine Demonstration am Münchener Karolinenplatz nicht, obwohl dort über 24000 Menschen sich auf engsten Raum eingefunden hatten.

„Wenn wir ständig von der Bayerischen Staatsregierung mit der 2. Welle bedroht werden, dann kann man nach dem Wochenende entweder an der 2. Corona-Welle oder an der Glaubhaftigkeit der Staatsregierung starken Zweifel hegen“, so Stadler.

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