Bayerische Staatsregierung fungiert als Handlanger der Grünen

Am vergangenen Nikolaustag trafen sich AfD-Mitglieder, Parteifreunde des Kreisverbandes Passau/ Freyung-Grafenau, sowie Interessierte zum politischen Stammtisch beim Gasthof Dafinger in Röhrnbach.

Bei dieser Zusammenkunft im Gasthof Dafinger in Röhrnbach war u.a. die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) zentrales Thema des politischen Stammtisches. MdL Stadler berichtete auch über diese Problematik, welche auch in der jüngsten Plenarsitzung aufgrund eines Antrags der Grünen behandelt wurde, welche eine radikale Wende in der Agrarpolitik fordern.

Abgeordneter Stadler konterte diesen Antrag „Wenn Ideologie auf Realität trifft, kommt nichts Gescheites dabei heraus. Die grünen Ideologen befassen sich nicht mit der Realität, sondern sind nur an der Verwirklichung ihrer Glaubengrundsätze interessiert.“ Ohne konkrete Vorschläge soll die Staatsregierung den grünen Populismus umsetzen, was diese, getrieben vom grünen Zeitgeist, mittlerweile auch ständig macht, so der AfD-Politiker. 

Aber unsere Landwirte haben, wie wir aktuell an den Protesten sehen, ganz andere Probleme. Sie haben ihre Arbeit zu meistern und kämpfen nicht selten um das wirtschaftliche Überleben. Von der fehlenden Anerkennung seitens der Politik ganz zu schweigen. „Auch wenn die Agrarsubventionen nicht immer richtig verteilt werden, brauchen die Landwirte trotzdem Verlässlichkeit der Politik, um langfristig erfolgreich wirtschaften zu können“ so Stadler. Unterstützung durch Direktzahlungen und Finanzierung der zweiten Säule müssen deshalb auch weiterhin bis 2027 gewährleistet sein. „Schlimm wäre es, wenn es in Bayern keine Landwirte mehr gäbe, sondern nur nochGrüne, dann könnten wir gleich einpacken. Man muss daher unsere Bauern schützen. Statt pauschalen Umverteilungen fordern wir eine bessere Förderung und Vermarktung von regionalen Lebensmitteln, wobei eine mobile Hof-Schlachtung von Vorteil wäre. Damit könnte man auch die überhandnehmenden Tiertransporte eindämmen“. 

Mit dem Antrag der Grünen sollen lediglich die entstehenden Kosten wieder allein der Landwirtschaft aufgebrummt werden. Handelsabkommen zum Nachteil der heimischen Landwirte wird es aber mit der AfD nicht geben. Unsere Standards müssen bei Importen eingehalten werden. Das „Mercosur-Abkommen“ ist nicht akzeptabel und hätte unseren heimischen Landwirten erheblich geschadet, ist sich Stadler sicher.

Die AfD war daher mit dem Agrarausschuss im Exportland Argentinien. „Wir haben uns hier für unsere Landwirte massiv eingesetzt. Zum Dank wurden wir dafür von den CSU-Abgeordneten stark kritisiert. In der Heimat darf die Ministerin Kaniber die Patronin der Bauern spielen und im Ausland wird den Landwirten in den Rücken gefallen“. 

Landwirte brauchen reelle Preise für Milch und Fleisch, die sich an den Produktionskosten orientieren. Die derzeitigen, strengen Einschränkungen müssen daher aufgehoben werden, um wirtschaftlichen Schadenabzuwenden, was die AfD seit langem fordert. „Unsere Bauern werden schon genug von Verordnungen und Vorschriften schikaniert und der finanzielle Aufwand steigt immer mehr. Weitere Einschränkungen sollten sich die Politiker daher gut überlegen“ so das kritische Résumé Stadlers.  

Im Januar 2020 werden bei einer AfD- Veranstaltung mit dem Titel: „Was brennt den Bauern unter den Nägeln?“ die Probleme unserer regionalen Landwirte behandelt.

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