Viele Top-Themen beim AfD Stammtisch in Röhrnbach

Rund 30 Besucher und auch Kreistagskandidaten der AfD, sowie der Landratskandidat Johann Meier fanden sich beim politischen Stammtisch im Posthotel Dafinger in Röhrnbach ein. Unter der Moderation von MdL Ralf Stadler wurden viele aktuelle Thematiken behandelt. Als erster Punkt wurde der momentane Medikamentenmangel angesprochen. „200 bis 300 Medikamente sind derzeit nicht lieferbar. Darunter auch gängige Mittel wie Ibuprofen. Für ein hochentwickeltes Land wie Deutschland, ist dies ein Armutszeugnis“ stellte Landratskandidat Johann Meier klar. Nach Stadlers Einschätzung sind hierfür technische Probleme bei den Herstellern mitverantwortlich. „Viele Produktionsprozesse wurden in das Ausland verlagert, was die Situation nicht gerade verbessert. Zudem werde der ausländische, deutlich lukrativere Markt vorrangig bedient. Hierzulande ist der Preisdruck durch die geltenden Rabattverträge so groß, dass der zu erzielenden Gewinn für die Unternehmen wohl zu unattraktiv ist“ führte der AfD-Politiker aus. Man war sich einig, dass am Ende die Kunden die Leidtragenden sind. Als nächstes stand die Strompreiserhöhung auf der Tagesordnung. Für Privathaushalte ist hier ein Anstieg von 118 Prozent innerhalb der letzten 20 Jahre zu verzeichnen. Zu Buche schlagen hier vor allem Steuern, Umlagen und Abgaben. Diese Abzockerei wird sich nach Einschätzung der Anwesenden auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Als positiv bezeichnete Stadler, den Einbau von so genannten Abbiegeassistenten in PKWs. Ab dem Jahr 2024 müssen diese Sicherheitssysteme in allen Neufahrzeugen erfolgen. Unverständnis zeigte der Politiker allerdings dafür, dass der Antrag der AfD, diese Systeme auch in LKWs einzubauen, vom Bayerischen Landtag abgelehnt wurde. Einhellige Zustimmung erfolgte dahingehend, dass GEZ-Beiträge für Pflegebedürftige, Rentner und Geringverdiener abgeschafft gehören. Positives Echo fand auch die Impfpflicht für Masern, Röteln und Mumps. Eine rege Diskussion entstand über die immer höheren Kosten für die Unterbringung in Pflegeheimen. Angeregt wurde hier die Einführung eines Alterspflegegeldes für Familienmitglieder, die ihre Angehörigen selbst pflegen. Als problematisch wurde die Berufskraftfahrerausbildung auf Staatskosten für Migranten dargestellt. Aufgrund oftmals unzureichender Sprachkenntnisse zeigen sich hier extrem hohe Abbrecher- und Durchfallquoten, die letztendlich der Steuerzahler finanziert.Den Abschluss fand der gelungene Abend mit Thematisierung der neuen Bonpflicht. Diese wurde von den Anwesenden als zusätzliche Belastung und Bürokratie für Firmen aufgefasst. 

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