Standpunkte

Nächtliches Alkoholverbot in München ist aufgehoben

Das nächtliche Alkoholverbot in München ist vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof aufgehoben worden. Das Verbot sei „unverhältnismäßig“, so das Urteil. Eine Beschränkung auf Hotspots halten die Richter für ausreichend.

Gesundheits- und Fitnessbranche unterstützen!

Die Gesundheits- und Fitnessbranche hat unter den Betriebssperren besonders gelitten und sollte daher noch mehr unterstützt werden. Es hat sich auch herausgestellt, dass Herzkranke, Diabetiker und Übergewichtige oftmals einen kritischeren Corona-Verlauf gehabt haben. Ein gesunder Lebensstil und ausreichend Bewegung ist daher der beste Schutz vor Krankheiten.

Ralf Stadler, MdL, kritisiert Unausgewogenheit bei Demonstrationsrecht

An den am Wochenende stattgefundenen Demonstrationen, die die polizeilichen Praktiken in den USA gegenüber afro-amerikanischen Bürgern thematisierten, kam es zu zahlreichen und massiven Rechtsbrüchen. So wurde die Zahl der angemeldeten Demonstranten teilweise um das 125-fache überschritten, ohne dass die Demonstrationen aufgelöst wurden oder sonstige Maßnahmen von Seiten der zuständigen Sicherheitskräfte unternommen wurden. Darüber hinaus kam es zu schweren Ausschreitungen von gewalttätigen Demonstranten, die laut Polizeigewerkschaft dem linksradikalen Milieu zugeordnet werden, bei denen zahlreiche Polizisten verletzt wurden.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Ralf Stadler sagt hierzu:

„Es ist nicht zu akzeptieren, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Bei den vielen Demonstrationen für die Grundrechte wurden strengste Auflagen, auch mit Einsatz der Polizei, umgesetzt. Auch durften regulär angemeldete Veranstaltungen, trotz ausreichenden Flächen, nur in einem kleineren Rahmen abgehalten werden. Beim Verstoß von Abstandsregeln wurden die Teilnehmer von der Polizei abgeführt.“

Der Bayerische Innenminister Herrmann verhinderte trotz der eigenen Corona-Vorschriften eine Demonstration am Münchener Karolinenplatz nicht, obwohl dort über 24000 Menschen sich auf engsten Raum eingefunden hatten.

„Wenn wir ständig von der Bayerischen Staatsregierung mit der 2. Welle bedroht werden, dann kann man nach dem Wochenende entweder an der 2. Corona-Welle oder an der Glaubhaftigkeit der Staatsregierung starken Zweifel hegen“, so Stadler.

Die AfD fordert ein sofortiges Ende der Maskenpflicht

Die AfD-Fraktion hat gestern im Bayerischen Landtag einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, dessen Hauptforderung die Rücknahme der allgemeinen Maskenpflicht ist.

Die AfD-Fraktion ist der Auffassung, dass der Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der Maskenpflicht wissenschaftlich nicht eindeutig festzustellen sind. Die daraus entstandenen Eingriffe in die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte der Bürger können daher nicht weiter gerechtfertigt werden.

Der Bayerische Ministerpräsident Söder, sowie die Abgeordneten der Regierungskoalition bestehen auf der Maskenpflicht, solange es kein Medikament oder einen Impfstoff gegen das Corona-Virus gibt.

Der AfD-Abgeordnete Ralf Stadler kritisiert in diesem Zusammenhang, dass die Bayerische Staatsregierung im Landtag keinen Beleg für die Notwendigkeit der Maskenpflicht vorlegen konnte.

„Im Gegenteil – eine Maske kann sich zur Bakterien- oder Virenschleuder entwickeln, wenn diese dauerhaft oder falsch getragen wird. Auch Atemnot und Reizungen der Haut bei Feuchtigkeit und Hitze können dadurch hervorgerufen werden“, so Stadler.

„Das Versprechen der Staatsregierung, die Corona-Maßnahmen regelmäßig auf Verhältnismäßigkeit zu prüfen, wie es das Verfassungsgericht vorschreibt, hat wohl keine Gültigkeit mehr“, so Stadler.

Die AfD-Fraktion verlangt mehr Freiheit und Eigenverantwortung für die Bevölkerung.

„Die Bürger haben in den letzten Wochen ausreichend bewiesen, dass sie eigenverantwortlich handeln und Risikogruppen schützen wollen. Daher sollte Ministerpräsident Söder diesen Maskenball beenden“, so Stadler.

Im Kontext der Maskenpflicht wird die AfD-Fraktion auch weiterhin die Vergabe von Aufträgen für Maskenlieferungen auf Interessenkonflikte prüfen.